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Herzlich Willkommen auf der Website des Imkervereins Nastätten und Umgebung e. V.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verein und unserer Seite. Für die Jahresplanung finden Sie hier den Veranstaltungskalender für das Jahr 2024, der im Kalender unter TERMINE regelmäßig ergänzt wird.

Vereinsnews und Neues auf der Homepage

Wir haben hier auf der Seite eine vereinsinterne Tauschbörse eingerichtet, damit Mitglieder zum Beispiel überzählige Bienengerätschaften anbieten oder andere MItglieder ihre Gesuche dazu bekannt machen können. Zu finden ist die Tauschbörse auf der Seite "Unser Verein/Vereinsgeschehen und Tauschbörse". Die Tauschbörse steht ab sofort zur Verfügung. Angebote/Gesuche bitte an info@imkerverein.nastaetten.de.

Am 2. Nachhaltigkeitstag der VG Nastätten hat der Imkerverein Nastätten und Umgebung e.V. mit einem sehr gut gestalteten Stand teilgenommen. Fotos dazu sind unter "Unser Verein" zu finden. Eintrag 20240509

Vorankündigungen

Vorankündigung: Der Imkerverein Nastätten und Umgebung lädt herzlich ein zum "Tag der deutschen Imkerei" auf das Bienenerlebnisfeld in Filsen

Aktuelles zu externen Veranstaltungen und Interessantes

Der Heimatpflegeverein Nastätten e.V., Ausschuss NaturUmweltNachhaltigkeit, bietet einen Vortrag zum Thema "Honig in der Bibel" an. Nach einer kurzen Einführung über die Imkerei und die Honig-Gewinnung wird Pater Eryk Kapala Hochinteressantes zum Thema vortragen und sehr gerne mit den Anwesenden ins Gespräch kommen.

Der 20.05. ist seit 2018 der „Welt-Bienentag“ . Die Bedeutung aller Arten von Bienen für die Bestäubung und somit für die Artenvielfalt und gesicherte Biodiversität ist inzwischen weltweit erkannt worden. Aus diesem Grund und um auf dieses Insektengruppe besonders aufmerksam zu machen, wurde der 20. Mai eines jeden Jahres zum Welt-Bienentag erkoren. Der Tag wurde nach dem Geburtsdatum des Pioniers der modernen Imkerei Herrn Anton Jansa am 20.05.1734 ausgewählt. Der Vorschlag für den Tag kam aus Slowenien und wurde in 2017 von der UNO angenommen und festgelegt

Ein Blick in die Bienenvölker im Juni

Saugende Varroamilbe auf einer Bienenlarve Foto Arno Dietz

Die Schwärme sind gefallen, die Ableger gebildet und je nach Standort der Bienenvölker ist die erste Honigernte erfolgt. Jetzt sammeln die Bienen weiter Nektar und Honigtau für die nächste Honigernte Ende Juli. Leider bremsen die aktuellen Temperaturen etwas die Entwicklung und auch die Nektarbildung.

Das Füttern und Erweitern der Ableger, das Neu-„Beweiseln“ der Völker (das Ersetzen der alten Königinnen in den Völkern durch junge und gesunde Königinnen) und das Durchführen prophylaktische Maßnahmen zur Verringerung der Varroa-Last sind aktuell die Aufgaben der Imker. Ohne Maßnahmen gegen die Varroamilbe gehen die Bienenvölker nach 1 – 3 Jahren ein.

Um den Befallsdruck durch die Varroamilben zu reduzieren, werden die Rahmen mit Drohnenbrut nach dem Verdeckeln der Zellen ausgeschnitten und aus dem Volk genommen. Da sich die Varromilben besonders häufig auf den Larven der Drohnen in den Zellen aufhalten, erreicht man so eine starke Reduzierung der Milbenzahl, ohne dem Volk Arbeiterinnenbrut entnehmen zu müssen.

Auch eine Brutpause ist in der Zeit, nachdem das Volk geschwärmt hat, eine sehr wichtige Phase zur Reduzierung des Varroamilben-Befalls. Denn es gibt nach dem Schwärmen der alten Königin automatisch, bis die junge Königin in Eiablage geht, für gut 3 Wochen keine junge Brut. Es entsteht so eine natürliche Phase ohne neue Brut in den Bienenvölkern und dadurch kaum ein Nahrungsangebot für die gefährlichen Varroamilben. Dass Bienen schwärmen, ist also neben der Bedeutung für die Vermehrung und Arterhaltung unserer Honigbiene ein völlig natürlicher Vorgang und sehr wichtig für die Hygiene in den Völkern und die allgemeine Bienengesundheit. Jeder Schwarm erneuert nämlich auch immer das Wabenwerk, auf dem das Volk lebt.

Wenn man keine Maßnahmen gegen die Varroamilbe ergreift, kommt es in der Regel zum Zusammenbruch im Spätsommer oder im frühen Winter. Die Bienenkästen sind bei einem Volksverlust durch die Varroamilbe dann einfach leer und es gibt keine oder nur noch wenige Bienen im Bienenkasten, obwohl noch volle Futter- oder Honigwaben vorhanden sind. Bei einem verhungerten Volk sind im Gegensatz dazu noch Bienen da, aber es gibt im ganzen Bienenkasten keine Zelle mehr mit Futter/Honig.

Jungimker und nicht sehr erfahrenen Neuimker können sich sehr gerne Rat zum Umgang mit dem Befall durch die Varroamilbe beim örtlichen Imkerverein holen. Kommen Sie einfach zu unserer Monatsversammlung.

 

Und noch ein Blick in die übrige Natur ....

Stamm und Blätter der Gemeinen Mehlbeere, dem Baum des Jahres 2024 Foto Arno Dietz

Die Mehlbeere (Sorbus aria) ist der Baum des Jahres 2024

Die Echte oder auch Gewöhnliche Mehlbeere gehört wie viele andere Baumarten auch zu den Trachtpflanzen für unsere Bienen. Die Bestäubung der in Mai und Juni erscheinenden, auffallenden hellen, weißen bis cremefarbigen, doldenartigen Blüten erfolgt auch durch unsere Honigbienen.

Die Mehlbeere gehört nicht zu den Hauptbaumarten in unseren Wäldern, hat aber bei einem möglichen Alter von 150 bis 200 Jahren und einer Höhe von 12 m bis zu 20 m eine auffallende Rolle. Sie fällt zunächst besonders durch ihre großen und klebrigen Knospen und später durch die besonders auf der Unterseite gänzlich mit einem silbergrauen Haarfilz bedeckten Blätter und Blütenknospen auf. Von weitem flimmert ihre Krone silbrig.

Die Mehlbeere ist, da sie in der Konkurrenz mit unseren Hauptbaumarten wie der Buche nicht gut mithalten kann, eine eher vereinzelt vorkommende Mischbaumart und erhöht die Artenvielfalt und das Angebot für die Insektenwelt besonders an Blößen und Waldrändern, auf Mager- und Trockenrasen. Sehr schön sind im Herbst die orangeroten Früchte und das gelbe bis goldbraune Herbstlaub. Als Pionierbaum ist sie besonders auch für Waldflächen geeignet, die unter den Folgen der Klimaerwärmung gelitten haben.

Den Namen hat sie von den „bemehlt“ aussehenden Blättern und dem etwas mehligen Geschmack der Früchte, die nur in einigen Regionen und meist erst nach dem ersten Frost für den menschlichen Genuss verwendet werden. Unsere Singvögel nehmen die Samen sehr gerne auf.

Weitere Informationen zum Verein und hilfreiche Hinweise

Bitte beachten Sie zusätzlich die weiter unten genannten Angebote und Informationsschriften des Imkervereins Nastätten und Umgebung e.V. zu Vorträgen, Lehrgängen und Schulungen!

Information zu unseren Treffpunkten und zum Vereinslokal

Das Vereinslokal ist das Landgasthaus Gemmer in Rettert; sollte ein abweichender Treffpunkt/Veranstaltungsort gewählt werden, finden Sie/findet Ihr die Information dazu jeweils zum Termin im Terminkalender gleich oben auf dieser Seite.

Und hier noch zwei Informationsschriften im Nachgang zu den beiden Vorträgen von Herrn Eich:

27.10.2023; Informationsschrift zum Vortrag "Imkern mit einem Brutraum" (Guido Eich); zusammengefasst war das ein humorvoller und hochinteressanter Vortrag, der zeigte, dass die Führung der Bienenvölker mit nur wenigen Eingriffen im Jahr gelingen kann. Unnötige Störungen der Bienen werden dabei vermieden. Sehr nachahmenswert!

28.10.2023; Informationsschrift zum Honiglehrgang (Guido Eich); auch für diesen informativen Vortrag bedanken wir uns vom Imkerverein Nastätten und Umgebung e.V. herzlich bei Herrn Eich.

Zu den hier abgedruckten Hinweisen auf aktuell wichtige Informationen und Neuerungen zur Imkerei finden Sie Näheres immer auch unter  Wichtige Informationen und Links;

Grusswort des Vorstands des Imkervereins Nastätten und Umgebung e.V.

Um in der heutigen Welt erfolgreich und nachhaltig zu imkern, sind wir bestrebt, unsere Mitmenschen über unser Tun zu begeistern. Das Leben der Bienen und ihre Produkte gewinnen immer mehr an ökologischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Wir Imker führen einen regen Austausch, um unser Wissen zu aktualisieren und weiterzugeben. Das hilft uns dabei, den Bestand der Bienen fortzuführen. Unsere monatlichen Vereinstreffen bieten uns in gemütlicher Runde Gelegenheit dazu. Hier erfahren wir, wie die anderen Imker arbeiten, bekommen praktische Unterstützung, organisieren Fortbildungen und berichten oder hören vom spannenden Verlauf eines Bienenjahres. Wenn Sie interessiert sind, kennen Sie erfahrungsgemäß meist einen Imker aus unserem Verein oder Ihnen wurde unser Verein empfohlen. Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf – wir freuen uns über Ihr Interesse. Das Anmeldeformular gibt es hier.

Der Vorstand des Imkervereins Nastätten und Umgebung e.V.
Mail: info@imkerverein-nastaetten.de

Wir im Imkerverein Nastätten und Umgebung e.V. gehören zum Kreisverband Rhein-Lahn und zum übergeordneten Landesverband Nassau unter dem Dach des Deutschen Imkerbunds.

Vorsicht beim Völkerkauf im Internet !!!

Bienenvölker, die im Internet zum Kauf angeboten werden, entstammen nicht immer zuverlässigen Quellen bzw. Herkünften.
Zur Vermeidung der Einschleppung neuer Krankheitserreger sollte man nur Völker aus einheimischen Quellen kaufen. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen! Leisten Sie auch auf keinen Fall Vorauszahlungen! Zahlen Sie erst nach Erhalt und Zufriedenheit! Verlangen Sie ein Gesundheitszeugnis!