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Herzlich Willkommen auf der Website des Imkervereins Nastätten und Umgebung e. V.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Verein und unserer Seite.

Jetzt bietet es sich an, das Bienenjahr 2026 schon mal zu planen. Die Jahresplanung_2026 unseres Imkervereins, der in diesem Jahr seinen 166-jährigen Geburtstag feiert, enthält sehr interessante Themen, Vorträge und Veranstaltungen; wir freuen uns auf interessierte und sehr zahlreiche Teilnehmende, die natürlich nicht unbedingt Imker sein müssen. Bei Fragen bitte immer einfach per Mail oder telefonisch melden.

In der Ansicht unserer Startseite auf einem Mobiltelefon findet man den Kalender mit den Informationen zu den jeweiligen Terminen und Tagesordnungspunkten immer ganz unten.

Vereinsnews, Hinweise auf Berichte und Neues auf der Homepage

WICHTIG: Die nächste Monatsversammlung ist am 27.02.2026, 19:00 Uhr. Mit Informationen für Neuimker und allgemeinen Verfahren zur Völkervermehrung und der Königinnenzucht.

Aktuelle Fortbildungsangebote und Vorträge

Keine aktuellen Informationen

Vortragsangebot des Bieneninstituts in Mayen

Aktuell liegen keine Ankündigungen vor

Der jeweils aktuelle Infobrief der Bieneninstitute ist unter folgendem Link zu erreichen:

https://www.bienenkunde.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=909H75M036&p1=582YJ43X4F&p3=3EJ6R9TL7L&p4=HY3576SY58

Kurz notiert!

Jetzt Ende Februar weiterhin das sichere Überwintern der Völker sicherstellen und bitte noch nicht in die Völker schauen!

Rund um die Beuten sollte es nun störungsfrei sein, Mäuse, Siebenschläfer und andere Störenfriede dürfen keine Möglichkeit haben, in die Beuten einzudringen. Beuten mit relativ dünnen Holzwänden kann man noch etwas einpacken. Das Auflegen von Vogelschutznetzen hilft gegen Schäden durch Spechte. In den kommenden Wochen und Monaten ist zusätzlich auch immer mal ein aufmerksamer Blick auf die Beuten nötig. Es ist jetzt auch wichtig, für ggf. eine zu "milde" Zeit am Anfang des Jahres einen geeigneten Futterteig für Völker mit zu geringen Vorräten bereit zu halten. Wenn Futterteig gegeben wird, bitte auch an den Wasserbedarf der Völker bei der Aufnahme des Futters denken.

Grusswort des Vorstands des Imkervereins Nastätten und Umgebung e.V.

Um in der heutigen Welt erfolgreich und nachhaltig zu imkern, sind wir bestrebt, unsere Mitmenschen für unser Tun zu begeistern und ihnen das Verständnis für die Honigbienen näher zu bringen. Das Leben der Bienen und ihre Produkte gewinnen immer mehr an ökologischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Wir Imkerinnen und Imker führen einen regen Austausch, um unser Wissen zu aktualisieren und weiterzugeben. Das hilft uns dabei, den Bestand der Bienen fortzuführen. Unsere monatlichen Vereinstreffen bieten uns in gemütlicher Runde Gelegenheit dazu. Hier erfahren wir, wie die anderen Imker arbeiten, bekommen praktische Unterstützung, organisieren Fortbildungen und berichten oder hören vom spannenden Verlauf eines Bienenjahres. Wenn Sie interessiert sind, kennen Sie erfahrungsgemäß meist einen Imker aus unserem Verein oder Ihnen wurde unser Verein empfohlen. Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit uns auf – wir freuen uns über Ihr Interesse. Die aktuelle Satzung und das Antragsformular für die Mitgliedschaft mit der Datenschutzerklärung für die Mitgliedschaft gibt es hier. Wir geben interessierten Jungimkern sehr gerne fachliche Starthilfe für den Anfang mit der Bienenhaltung und auch später Betreuung und Beratung. Unser Neuimker-Informationsblatt enthält die wichtigsten Tipps für die Planung einer erfolgreichen Beschäftigung mit den Honigbienen.

Der Vorstand des Imkervereins Nastätten und Umgebung e.V.
Mail: info@imkerverein-nastaetten.de

Ein Blick in die Bienenvölker im Februar 2026

Die Völker sitzen jetzt in der "Wintertraube" und sparen so Energie. Die niedrigen Temperaturen und die gesamte Winter-Wetterlage bewirkt eine echte Pause für das aktive Leben in den Bienenvölkern. Jetzt ist jede Störung der Völker zu vermeiden, Schäden durch Spechte und Mäuse müssen verhindert werden. Nur im Ausnahmefall, wenn z.B. ein plötzlicher Eisregen die Fluglöcher dicht verschliessen würde, müssten wir handeln und für den Luftaustausch an den verengten Fluglöchern sorgen. Lockerer Schnee vor den Fluglöchern ist ohne negative Folgen und kann dort belassen werden. Die warme Stockluft sorgt immer für einen Spalt für den Luftaustausch zwischen Beuteninnerem und der Aussenluft.

Die Bienen sitzen so im Idealfall in der "Wintertraube" Foto Arno Dietz

Und ein Blick in die übrige Natur im Februar

Ab Mitte Februar blüht an Waldrändern und in den Hecken um Nastätten bereits die Hasel. Von ihr bekommen die Bienen, die an warmen Tagen schon mal fliegen, ihren ersten Pollen. Während die "Lämmerchwänzchen" sehr bekannt sind, falle die kleinen roten weiblichen Blüten-Sternchen kaum auf. Foto A. Dietz

Immer zu Beginn des Jahres werden die Tiere und PFlanzen des jeweiligen Jahres gekürt; eine mit unseren Honigbiene verwandte Art hat diesmal das Rennen um die "Biene des Jahres 2026" gemacht. Die Glockenblumen-Schmalbiene wurde zur Wildbiene des Jahres 2026 gewählt.

Die Blätter der Zitterpappel bewegen sich auch bei wenig Wind schon sehr schnell hin und her und "zittern wie Espenlaub"! Foto Arno Dietz

Die Zitterpappel oder Aspe (auch Espe genannt) wurde zum Baum des Jahres 2026 gewählt. Neben den früh blühenden Bodenpflanzen und den wichtigen Pollenlieferanten wie Weide und Haselstrauch trägt auch die Zitterpappel zu einer sicheren Pollenversorung unserer Bienenvölker im zeitigen Frühjahr bei.

Auch im Rhein-Lahn-Kreis wurde die asiatische Hornisse gesichtet

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) als aktuell gefährlichster Fressfeind unserer Bienen ist jetzt auch in unseren Breiten ein Problem-Insekt für die einheimische Insektenwelt geworden Foto Arno Dietz

Mögliche Maßnahmen gegen die Vespa velutina

Hier eine erste Zusammenfassung; wir aktualisieren die Maßnahmen regelmäßig


Das Geäst vor den Beuten (siehe Punkt 4. im Skript), etwa 40 bis 50 cm davor locker platziert, soll es der Hornisse erschweren, im Schwebflug vor den Beuten stehend einzelne Bienen abzupassen und zu greifen.
Die Hornissen müssen wegen der Sträucher nämlich gleichzeitig darauf achten, nicht dagegen zu fliegen.
Diese Massnahme wird vermutlich je nach Nähe zu einem Hornissen-Nest erst nach dem/ am Ende des Sommers nötig. Wir werden die V.v. und geeignete Massnahmen dagegen immer wieder als Thema haben. Foto A. Dietz

Ankommende und wartende Bienen wurden noch bis lange in den Herbst hinein vor dem Flugloch schnell von den Asiatischen Hornissen abgegriffen. Wenn es richtig kalt wird und die Völker nicht mehr fliegen, sollte man am Flugloch bis auf 5 mm Öffnungsweite heruntergehen. Die asiatischen Hornissen fliegen sehr lange im Jahr und auch noch bei leichtem Frost! Die Fluglöcher sollten nun bis auf Absperrgitterweite verkleinert werden. Jetzt am Ende des Winters und im Frühjahr 2026 haben unsere Bienen erst mal Ruhe vor den Hornissen, bis diese Im Frühjahr (etwa ab Mai) wieder aktiv werden und neue Völker aufbauen. Bis dahin wollen wir anlässlich unserer Vereinstreffen gemeinsam Vorbereitungen gegen dieses Probleminsekt beraten und vorbereiten.

Wenn Sie eines der sehr großen Nester der asiatischen Hornisse finden (oft hoch in den Baumkronen im Wald, mit seitlichem Eingang), melden Sie diesen Fund unbedingt einem örtlichen Imker. Wir geben die Meldung dann umgehend weiter. Wichtigste Erkennungsmerkmale der asiatischen Hornisse sind die überwiegend dunkle Färbung und die gelben Beine. Die Beseitigung von Nestern der Asiatischen Hornisse ist genehmigungsfrei, aber wegen des Verhaltens dieser Tiere nicht ungefährlich. Die Nester der Vespa velutina sind meldepflichtig. Die asiatische Hornisse ist als Neuankömmling in unserer Natur und als starker Räuber eine große Bedrohung für unsere einheimischen Insektenwelt und besonders für die Wildbienen und die Honigbienen. Siehe auch Infobrief der Bieneninstitute Nr, 21_2025_Vespa velutina.

Hornissennest-Bekämpfung

Aktuell gibt es einen Aufruf vom Landesverband Nassau; wer bereit ist, sich zum "Hornissennestentferner" fortbilden zu lassen, meldet sich bitte beim Vorstand unter "info@imkerverein-nastaetten.de. Es wäre schön, wenn wir einige Interessenten finden! (laut Mail vom 13.10.2025)

Aktuelles und Interessantes; externe Veranstaltungen und Informationen zum Verein und hilfreiche Hinweise

Hier auf der Seite wurde eine vereinsinterne Tauschbörse eingerichtet, damit Mitglieder zum Beispiel überzählige Bienengerätschaften anbieten oder andere Mitglieder ihre Gesuche dazu bekannt machen können. Zu finden ist die Tauschbörse auf der Seite "Unser Verein/Vereinsgeschehen und Tauschbörse". Die Tauschbörse steht ab sofort zur Verfügung. Angebote/Gesuche zur Veröffentlichung bitte per Mail an info@imkerverein.nastaetten.de.

Informationsschrift zum Vortrag "Imkern mit einem Brutraum" (von Guido Eich); zusammengefasst war das ein humorvoller und hochinteressanter Vortrag, der zeigte, dass die Führung der Bienenvölker mit nur wenigen Eingriffen im Jahr gelingen kann. Unnötige Störungen der Bienen werden dabei vermieden. Sehr nachahmenswert!

Informationsschrift zum Honiglehrgang (von Guido Eich); auch für diesen informativen Vortrag bedanken wir uns vom Imkerverein Nastätten und Umgebung e.V. herzlich bei Herrn Eich.

Zu den hier abgedruckten Hinweisen auf aktuell wichtige Informationen und Neuerungen zur Imkerei finden Sie Näheres immer auch unter  Wichtige Informationen und Links;

 Wir im Imkerverein Nastätten und Umgebung e.V. gehören zum Kreisverband Rhein-Lahn und zum übergeordneten Landesverband Nassau unter dem Dach des Deutschen Imkerbunds.

Ein wichtiger Hinweis:

Vorsicht beim Völkerkauf im Internet !!!

Bienenvölker, die im Internet zum Kauf angeboten werden, entstammen nicht immer zuverlässigen Quellen bzw. Herkünften.
Zur Vermeidung der Einschleppung neuer Krankheitserreger sollte man nur Völker aus einheimischen Quellen kaufen. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen! Leisten Sie auch auf keinen Fall Vorauszahlungen! Zahlen Sie erst nach Erhalt und Zufriedenheit! Verlangen Sie ein Gesundheitszeugnis!